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Gesundheit, Impfungen und Anforderungen

Für Reisen nach Madagaskar

Mädchen aus Madagaskar
Mädchen aus Madagaskar

Gesundheits Anforderungen

Sie müssen für unsere Madagaskar Reisen kein Spitzensportler sein, aber eine normale körperliche Fitness sollte bei solchen Reisen immer vorhanden sein. Es gibt keine besonders anstrengenden Ausflüge oder Wanderungen. Alles ist von durchschnittlichen Reisenden ohne weiteres zu bewältigen. Allein die Rundreise als solche birgt naturgemäß mitunter eine gewisse Reise-Anstrengung, die sich jedoch lohnt. Es gibt ein reichhaltiges gemeinsames Programm, aber auch Spielraum für individuelle Freizeit und eigene Aktivitäten. Madagaskar ist kein Ort des Massentourismus und kein Land mit einer durchgängig vorbildlichen Infrastruktur. Sie müssen sich darauf einstellen, dass vielleicht ab und zu improvisiert werden muss.

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Impfungen und Gesundheitshinweise Madagaskar

Für Madagaskar sind, bei der direkten Einreise aus Deutschland, keine Impfungen vorgeschrieben. Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieber-Impfung erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt: Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps-Masern-Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen. Zusätzlich sollte stets (besonders in den Abendstunden) auf Mückenschutz durch körperbedeckende Kleidung und Anti-Mücken-Spray geachtet werden. Die Gefahr von Malaria und Dengue-Fieber ist gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden.
In Räumen mit Klimaanlagen besteht i.d.R. kein Risiko, denn Mücken fliegen nicht gern vom Warmen ins Kalte. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei Reisen in der kühleren Trockenzeit (also während unserer meisten Termine) mit weit weniger Insekten zu rechnen ist, als in der schwülwarmen Regenzeit von November bis März.
Hinzu kommt, dass ein Großteil unserer Reise ohnehin durch das Hochland und an die trockene Südwestküste erfolgt, was das Risiko nochmals enorm vermindert, mit den betreffenden Insekten überhaupt in Kontakt zu kommen. Moskitos mögen weder die Trockenheit noch das Hochland. Hier ist es schwer für sie - und auch für die Erreger - sich zu vermehren. Diese Differenzierung wird aber bei vielen pauschalen Gesundheitshinweisen gar nicht gemacht.

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Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord

Mag es vielleicht auch an diesem alten Gassenhauer liegen, dass dieses Thema bzgl. Madagaskar immer eine besondere Beachtung erfährt. Doch Madagaskar ist nicht das einzige Land weltweit, in dem heute noch einzelne Fälle von Pest vorkommen.
Seit Jahrzehnten geht zu Madagaskar fast jedes Jahr in der Regenzeit die Pest für kurze Zeit durch die Medien, dann verschwindet das Thema wieder. Es gibt seltene Fälle in abgelegenen Dörfern ohne medizinische Versorgung und bei Kontakt mit Ratten. Wir kommen nicht in diese Dörfer, wir reisen gewöhnlich auch nicht in der Regenzeit und haben in unseren Hotels auch keine Lebensbedingungen wie in diesen Hütten und Dörfern. Die WHO zählte im Jahre 2013 weltweit 126 Patienten, die an Pest verstarben (ein paar davon auch in den USA). Das entspricht einem Risiko, welches der Wahrscheinlichkeit eines großen Lottogewinnes gleichkommt, den ein Reisegast zu erwarten hat, vorausgesetzt, dass er mindestens 2000 Jahre alt wird.

Wussten Sie, dass das Lied „Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord" einen echten historischen Hintergrund hat? Es geht auf die russische Flotte zurück, die in den Jahren 1904/1905 vor Madagaskar fest lag und wo viele Seeleute gestorben sind. Jedoch starben sie nicht an Pest, sondern an Typhus. Noch heute erinnert ein Denkmal auf der Insel Nosy Be daran.

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Impfungen oder nicht

Die Entscheidung, inwieweit Sie Medikamente bei dieser Reise mitführen und einnehmen, sich mit Impfungen schützen oder nicht, können wir Ihnen nicht abnehmen. Bitte fragen Sie dazu Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Wir weisen darauf hin, dass es Gefahren aus der Natur genau so geben kann, wie Gefahren durch Nebenwirkungen von Medikamenten. Außerdem können wir auch keine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit der Gesundheitshinweise übernehmen. Wir empfehlen die Webseiten des Auswärtigen Amtes und des Robert Koch Institutes für aktuelle und länderspezifische Gesundheits- bzw. Reiseinformationen.

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Versicherung

Falls Sie eine Auslandskranken- und Reiseunfallversicherung wünschen, finden Sie weiteres bei uns unter "Versicherung".

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Afrika, Madagaskar
Afrika, Madagaskar

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