Allgemeine Infos Kirgistan

Landesinfos und Einreise

Erlebe Kirgistan, erlebe diese Reise in die berauschende Natur. Faszination unter der Haut. Mit uns das Besondere entdecken.

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Kirgistan - oft auch Kirgisistan oder Kirgisien geschrieben - ist eines der letzten großen Abenteuer der Erde; jedoch auch geeignet für Reisende, die keine verwegenen Abenteurer sind. Eine Reise nach Kirgistan führt durch unberührte beeindruckende Landschaften, entlang der alten Seidenstraße, vorbei an malerischen Bergseen und an majestätischen Bergen. Unsere 13-tägige Rundreise führt Sie von der Hauptstadt Bischkek rund um den prächtigen Issyk-Kul See - der "Perle des Tien Shan-Gebirges", bis zu den Sommerweiden der Nomaden am märchenhaften Son-Kul See. Ein einzigartiges Erlebnis, dass sich Naturliebhaber auf keinen Fall entgehen lassen sollten, solange es noch so möglich ist.

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Fakten Kirgistan

Fläche: 99.900 km²

Einwohner:
5,6 Mio.

Hauptstadt:
Bischkek

Sprachen:
Kirgisisch, Russisch

Religion:
80% Islam, 20% Christentum (russisch-orthodox)

Währung:
Som

Zeitzonen:
MEZ +5

Visum:
Nein

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Einreise Kirgistan - Visum

Für Deutsche und viele andere Europäer ist die touristische Einreise nach Kirgistan für eine Aufenthaltsdauer von maximal 60 Tagen ohne Visum möglich. Bei der Einreise muss ein noch mindestens drei Monate gültiger Reisepass vorgelegt werden, sowie ein Nachweis über die gebuchte Rück- oder Weiterreise. Devisen können frei ein- und ausgeführt werden.
Einreisebestimmungen können sich auch kurzfristig ändern, ohne dass wir informiert werden. Bitte prüfen Sie dazu die Informationen auf der Webseite vom Auswärtigen Amt, oder der entsprechenden auswärtigen Ämter Ihres Heimatlandes.

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Allgemeine Informationen zu Kirgistan

Kirgistan ist ein junges Land, das erst nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 seine Unabhängigkeit erlangte. Im Mittelalter war Kirgistan Teil des großen Mongolenreiches von Dschinghis Khan und profitierte von der Lage an der Seidenstraße. Später gehörte das Land zu China und schließlich zum russischen Zarenreich, bzw. danach zur Sowjetunion. Der erste demokratisch gewählte Präsident Askar Akajew entwickelte sich zum Ende des 20. Jahrhunderts immer mehr zum Autokraten und wurde bei der Tulpenrevolution 2005 gestürzt. Mittlerweile wurde eine parlamentarische Republik eingeführt und das Land ist zur Ruhe gekommen.
Die Wirtschaft des Landes ist bis heute vor allem landwirtschaftlich geprägt. Nur im Norden gibt es einige größere urbane Zentren wie die Hauptstadt Bischkek. Neben der Landwirtschaft spielt auch der Dienstleistungssektor eine große Rolle. Der Tourismus steckt jedoch noch in den Kinderschuhen und eine touristische Infrastruktur nach westlichem Vorbild ist in den ländlichen Regionen kaum vorhanden, so dass Reisen nach Kirgistan bis heute auch eine gewisse Abenteuerlust und Gelassenheit voraussetzen.

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Moderne Metropole Bischkek

Recht modern gibt sich die Hauptstadt Bischkek,  in der sich auch der einzige internationale Flughafen des Landes befindet. Im Herzen der Stadt befindet sich der Ala-Too-Platz, auf dem die unübersehbare Statue des Nationalhelden Manas thront. Direkt am Platz liegen das kirgisische Parlamentsgebäude und das staatliche Museum für Geschichte. Auch der Spaziergang durch die riesige Open-Air-Galerie unweit davon ist ein interessantes und kurzweiliges Erlebnis.
Einen Bummel wert ist auch der farbenfrohe lebhafte Osh-Bazar, auf dem sich Souvenirs und traditionelle Kleidungstücke zu fairen Preisen (handeln nicht vergessen!) erstehen lassen.

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Unberührte Natur im Herzen Asiens

Die größte Attraktion Kirgistans und das wichtigste Ziel aller Rundreisen ist der wunderschöne Yssyk Kul ("heißer See") in den Lagen des Tianshan-Gebirges. Mit einer Fläche von 6236 Quadratkilometern ist er der zweitgrößte Gebirgssee der Welt. Er wird eingerahmt von den beiden Bergketten Kungej-Alatau im Norden und Terskej-Alatau im Süden, die immer häufiger Ziel von Trekking-Touren sind. Der Name des Sees leitet sich von der ungewöhnlichen Tatsache ab, dass er auch im Winter bei Temperaturen von minus 20 Grad nicht zufriert. Im Sommer machen viele Einheimische Badeurlaub an seinen Stränden. Rund um den See wartet eine beeindruckende Naturschönheit auf ihre Entdeckung, zum Beispiel die Schlucht von Semenovka, der Son-Kul-See und die einzigartige Landschaft von Jety Oguz mit ihren flammend roten Sandsteinfelsen. Immer wieder gibt es bei langen Wanderungen die Gelegenheit, Rehen, Wildschweine, Luchse und Wölfe zu erspähen und seltene Pflanzen zu bewundern. In der Nähe des (für den Tourismus gesperrten) Naturschutzgebiets Sarychat-Ertash südlich des Yssyk Kul lässt sich mit sehr viel Glück auch einmal ein seltener Schneeleopard oder ein Argali blicken.  Der Anblick halbwilder Pferdeherden, die über die endlose Steppe galoppieren, ist bei einer Kirgistan-Reise nichts Ungewöhnliches und immer wieder ein faszinierendes Fotomotiv.

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Entlang der alten Seidenstraße

Über Jahrhunderte war die Seidenstraße die einzige große Verbindung zwischen Europa und dem fernen Osten. Händler und Kaufleute nahmen unglaubliche Mühen und Risiken bei der Durchquerung der endlosen Weiten Zentralasiens und der Gebirge auf sich. Die Nordroute der Seidenstraße verlief durch das Tienshan-Gebirge (dessen chinesischer Name übersetzt "Himmelsgebirge" lautet) und das heutige Kirgistan. Überall finden sich Spuren der Vergangenheit wie die heute fast verschwundene Stadt Burana mit ihrem Minarett und die alte Karawanserei Tasch-Rabat. Auch durch die bunten Märkte Kirgistans weht noch immer ein Hauch der früheren Seidenstraße – hier lässt es sich wunderbar stöbern und feilschen!

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Klima Kirgistan

Das kontinentale Klima in Kirgistan ähnelt dem mitteleuropäischen Klima, neigt jedoch zu stärkeren Extremen. So kann es im Sommer im Süden des Landes bis zu 45 °C heiß werden, während in den nördlichen Höhenlagen im Winter Temperaturen um -20 °C keine Seltenheit sind. Mehr zum Klima lesen Sie auf unserer Seite zum Klima Kirgistan.

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Sprache Kirgistan

Die offizielle Landessprache ist Kirgisisch, das zu den Turksprachen zählt. Allerdings gewann während der Sowjetzeit die russische Sprache an Bedeutung, die auch heute noch vor allem in den Großstädten dominiert. Die meisten Kirgisen sind zweisprachig. Interessant ist dass die kirgisische Sprache mehrfach das Alphabet wechselte. Bei der Einführung der ersten offiziellen kirgisischen Hochsprache wurde die arabische Schrift verwendet. Ab 1926 wurde eine lateinische Schriftweise eingeführt, die jedoch 1940 wieder durch das kyrillische Alphabet ersetzt wurde. Zwar wurde nach dem Fall der Sowjetunion eine erneute Einführung der lateinischen Schrift festgelegt, doch dazu ist es bislang mit Rücksicht auf die russische Minderheit nicht gekommen.

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Feiertage Kirgistan

Offizielle Feiertage gibt es in Kirgistan nur wenige – ein Erbe der streng atheistischen Sowjetunion. Die Feiertage sind:
-  1. Januar (Neujahr)
-  5.Mai (Tag der Verfassung)
-  9.Mai (Tag des Sieges im 2.Weltkrieg)
- 29.Mai (Tag der Streitkräfte)
- 31.August (Unabhängigkeitstag)

Daneben werden auch die islamischen Feiertage wie das Opferfest Eid und der Fastenmonat Ramadan beachtet. Ein wichtiges Volksfest ist das Frühjahrsfest "Nawruz", das mit Sportveranstaltungen, Spielen und Konzerten begangen wird.

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Gut zu wissen für eine Reise nach Kirgistan

Da kaum eine touristische Infrastruktur vorhanden ist, sollten Reisende bei Reisen nach Kirgistan etwas Rücksicht und Geduld mitbringen. Straßen und Hotels entsprechen nicht immer dem westlichen Standard. Dafür ist eine Übernachtung in einer traditionellen Jurte ein unvergessliches Erlebnis.

Trinkgelder waren in Kirgistan ursprünglich nicht üblich und konnten sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Bitte fragen Sie dazu den Reiseleiter. Denn für Dienstleister, die regelmäßig Kontakt mit Touristen haben, kann und soll das Trinkgeld sehr wohl auch eine Anerkennung für gute Leistungen sein.

Die kirgisische Küche ist von den uralten nomadischen Traditionen Zentralasiens geprägt, d.h. sie ist ausgesprochen fleischlastig und sättigend. Hammel- und Schafffleisch sind allgegenwärtig. Neben Tee werden auch Getränke wie Koumis (gegorene Stutenmilch) und Boso (ein bierähnliches Getränk aus gegorener Hirse) gerne aufgetischt.

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Zentralasien

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