Yunnan Reise und Tibet - 20 Tage

Große Rundreise für Entdecker und Individualisten

Sensationelle Reise mit Minibus oder Van. Ungewöhnliche Erlebnisreise, fantastische Natur, spannende Abenteuer und eindrucksvolle Kultur.

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Erleben Sie mit uns u.a.

  • Die Pandas von Chengdu
  • Die schöne Stadt Dali, einen Altstadtspaziergang und die Pagoden
  • Xizhou am Ufer des Erhai-Sees
  • Das schöne alte Dorf Shaxi
  • Die Weltkulturerbe-Stadt Lijiang
  • Die spektakuläre Tigersprungschlucht
  • Die wunderbare Altstadt von Shangri-la
  • Spektakuläre Aussichten auf das Yangtse-Tal und den wilden Mekong
  • Blick zum Kawa Karpo, einem der heiligsten Berge für Tibeter
  • Besuch einer tibetischen Familie, Beköstigung, Übernachtung im Dorf
  • Lhasa, die Altstadt und den berühmten Potala-Palast
  • Das Sera-Kloster, Gelbmützenschule des tibetischen Buddhismus
  • Fahrt durch Tibet, zum Yamdrok-See, spektakuläre Pass-Straßen
  • Spektakuläre Fahrt zum Mt. Everest, grandiose Landschaften in Folge

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Auch diese Reise wurde von uns selbst organisiert, mit unserem deutschen Partner in Tibet.

Unser deutscher Partner (Foto oben), lebt an der Grenze zwischen Yunnan und Tibet, er ist dort verheiratet und hat mit Einheimischen eine professionelle Reiseagentur aufgebaut. Dadurch verfügen wir über deutsches Reise-Managment, einheimisches Insiderwissen und - ganz besonders wichtig in diesem Land - alle notwenigen Genehmigungen. Gerade was Tibet betrifft, sehr sensibel und wichtig.

So können wir Ihnen wieder einmal eine ganz besondere Reise anbieten. Niemals so über einen Pauschal-Reisekatalog erhältlich.

Vergessen Sie Ihre Vorurteile, wenn Sie an China denken. Machen Sie sich bereit für dieses außergewöhnliche Reiserlebnis nach Yunnan und Tibet. Allein Tibet hat eine Größe, die nahezu der von gesamt Westeuropa entspricht.Und Yunnan ist so groß wie Deutschland und Holland zusammen.


Beratung: +49 (0)35472-656772

Höchstens 6 Teilnehmer.
Die andere Art zu reisen.
Termine auch auf Anfrage.
Auch als Privatreise möglich.

Erleben Sie sensationelle Landschaften, die zum eindrucksvollsten gehören, was unser Planet zu bieten hat. Besuchen Sie ethnische Minderheiten, von denen Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört oder gesehen haben. Erleben Sie die alte buddhistische Kultur auf dem Dach der Welt.

Eine Reise zwischen Mysterium, Kulturschock und Sehnsuchtsort. Erleben Sie Yunnan und Tibet.

Nicht nur Tibet sondern auch Yunnan - an den östlichen Ausläufern des Himalaja gelegen - ist ein Reiseziel ohne gleichen. Es ist - durch seine schwierige Zugänglichkeit - eine der wirtschaftlich weniger entwickelten Regionen Chinas, und auch mit weit weniger Massentourismus. Hier lebt die größte Zahl ethnischer Minderheiten-Völker von China. Hier liegt die berühmte Tigersprung-Schlucht, hier liegt das nicht minder berühmte Shangri-la, hier gibt es gewaltige Pass-Straßen mit spektakulären Ausblicken. Hier fließen der Yangtze, der Rote Fluss und der wilde Mekong.

Einmal im Leben am Mt. Everest stehen, mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde. Aber auch auf andere Riesen des Himalaya werden wir blicken. Nein, besteigen werden wir den Everest ganz sicher nicht. Wir fahren bis zum Rongbuk Kloster, auf 4.980 Metern.



Sehen Sie die Fotos dieser Reise

Diese besondere Reise gibt es nur direkt bei uns. Lassen Sie sich von uns aus erster Hand beraten. Kein klassischer Pauschal-Tourismus. Individualisten und Naturfreunde werden jedoch begeistert sein:  Unsere Philosophie

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Unsere Gruppe vor dem Everest

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Unsere Pilot-Reise nach Tibet und Yunnan und unser Besuch am Everest

Im Vorfeld unserer Pilot-Reise im Juni 2019 begegneten uns viele erstaunte Gesichter und warnende Reaktionen. Schuld daran waren aktuelle Medienberichte, worin von verwegenen und nicht-professionellen Bergsteigern am Everest berichtet wurde, die dort ihre Gesundheit und auch ihr Leben aufs Spiel setzen. Darin zeigte sich jedoch einmal mehr, wie wenig wir in Europa von Tibet wissen und wie schnell sich dieses Nicht- oder Halbwissen in Form von Vorurteilen artikuliert, die auch noch wild ins Kraut schießen, jenseits jeder präzisen Zuordnung, wenn nur ein paar Reizworte oder unvollständige Informationen fallen. Und was unser Wissen zu Yunnan hierzulande betrifft, so geht dieses eigentlich gleich ganz gegen Null.

Der Everest liegt genau an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Die mit Abstand meisten Besteigungen erfolgen von Nepal aus. Dafür gibt es drei Gründe. Die Strecke von Nepal aus ist vergleichsweise etwas leichter als die in Tibet. Die behördlichen Zwänge und Hindernisse in Form von Permits etc. sind in Nepal bei weitem nicht so groß wie die in Tibet (China). Der Preis für die Besteigung in Tibet (China) ist noch einmal deutlich höher als der in Nepal. So gibt es allenfalls eine Handvoll Bergsteiger jedes Jahr, die von Tibet aus den Everest besteigen. Alle anderen machen sich von Nepal aus auf den Weg. Von diesen also wurde in den Medien berichtet.

Bis jetzt haben wir hier von der Besteigung des Everest gesprochen. Doch in unserer Reise war niemals eine Besteigung vorgesehen. Auch keine verwegene Trekking-Tour. Bei unserer Reise erleben wir den Everest auch hautnah, es ist das große Highlight am Ende der Reise. Doch wir fahren dahin. Wir fahren bis zum höchstgelegenen Kloster der Welt, dem Rongbuk-Kloster, auf 4.980 Meter. Dort können wir auch etwas herumspazieren. Aber wir machen uns nicht mit Spitzhacke auf zum Gipfel.
Dieses Erlebnis ist einfach total überwältigend, auch wenn man nicht auf dem Gipfel steht. Jeder von uns hat schon so oft vom höchsten Berg der Erde gehört. Aber wenn man dann wirklich selbst dort steht, dass berührt einen sehr.

Einfach berauschend dieser Blick auf den Everest. Nur von Tibet aus so fantastisch.

Genau an der Stelle gibt es noch einmal eine interessante Information zur Attraktivität. Während die Besteigung des Gipfels von Nepal aus die attraktivere ist, ist für Nicht-Bergsteiger die Betrachtung des Everest von Tibet aus die weit attraktivere. Und der beste Platz dafür ist das Rongbuk-Kloster. Dagegen muss man auf der nepalesischen Seite erst einige Stunden anstrengendes Trekking machen, um einen guten Blick zu bekommen. Wir sind also während unserer Reise zum Rongbuk-Kloster gefahren, und so werden wir es auch in Zukunft bei dieser Tibet Reise halten.

Die Höhe in Yunnan und Tibet

Das nächste Vorurteil betrifft die Höhe und die mögliche Höhenkrankheit. Doch das beste Mittel gegen die mit der Höhe einhergehenden Probleme ist die allmähliche Anpassung an die Höhe. Aus gutem Grund beginnt unsere Reise in Yunnan und endet in Tibet und nicht umgekehrt. Wir haben gleich 10 Tage Zeit, um uns an die Höhe zu gewöhnen, während üblicherweise drei Tage als ausreichend empfohlen werden. In Yunnan kommen wir auf etwa 2000 - 3000 Meter und nur kurzzeitig auf etwa 4000 Meter.

Der Potala-Palst in Lhasa. Einstiger Sitz des Dalai-Lama. Selbst die chinesischen Kultur-Revulutionäre haben sich seinerzeit nicht gewagt, dieses gewaltige Bauwerk zu zerstören.

Erlebnis Lhasa

Als wir in Lhasa ankamen (3.660 m) und die Stufen zum Potala-Palast erklommen, merkte schon jeder von uns eine gewisse Kurzatmigkeit. Aber das ist in dieser Höhe völlig normal. Bei unserer weiteren Reise relativierte sich das wieder, selbst in größerer Höhe. Unser tibetischer Reiseleiter wusste aus Erfahrung, wer in Lhasa keine Probleme hat, hat später bei der Reise auch keine. In Lhasa bekommt man auch überall kleine Sauerstoffflaschen zu kaufen, und in den Hotelzimmern gibt es Geräte zur Beatmung. Es gibt natürlich auch Leute, die direkt nach Lhasa fliegen, ohne langsame Anpassung. Dies ist aber für Flachland-Europäer keineswegs zu empfehlen.
Tibet ist nicht nur das sogenannte Dach der Welt, sondern war ursprünglich auch ein riesiges Land. Es umfasste bis zur Besetzung durch China eine Größe, die der von Westeuropa entsprach. Heute gibt es die Provinz Tibet, mit der Hauptstadt Lhasa, die etwa halb so groß wie das alte Tibet ist. Die anderen Teile des alten Tibet sind heute autonome tibetische Regionen in anderen angrenzenden chinesischen Provinzen. Eine dieser Regionen in Ost-Tibet - die heute zu Yunnan gehört - besuchen wir auch.
Wenn man sich vor Augen führt, dass das alte Tibet 25 % der gesamten Staatsfläche Chinas ausmacht, dann kann man gut verstehen, dass China nichts mehr an dem gewaltsam geschaffenen Status rütteln lassen möchte. Ob das berechtigt ist, bleibt mindestens höchst fraglich.

Unsere Reise beginnt also in Yunnan, der südlichsten Provinz von China, an den östlichen Ausläufern des Himalaja gelegen. Yunnan ist so groß, wie Deutschland und Holland zusammengenommen, und es ist landschaftlich hoch attraktiv, aber in Europa so gut wie unbekannt. Hier leben auch die meisten ethnischen Minderheiten von China. Über 30 sind anerkannt. Es soll aber noch mehr geben. Yunnan war auch lange Zeit durch seine schwierige Zugänglichkeit eine der wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Regionen Chinas. Hier liegt die berühmte Tigersprung-Schlucht, hier fließen der Yangtze und der wilde Mekong. Gewaltige Pass-Straßen mit spektakulären Ausblicken wechseln sich ab. Doch hier gibt es auch sehr schöne alte Städte. Eine dieser Städte ist die Altstadt von Dali, die wir auch besuchen. Ganz in der Nähe von Dali gibt es auch die berühmten 3 Pagoden. Hier befand sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts die größte buddhistische Kloster-Anlage der Welt. Zehntausend Mönche lebten hier einst.

Die berühmten 3 Pagoden bei Dali in Yunnan

Die Tigersprungschlucht

Ein Naturerlebnis der Extra-Klasse ist die Tigersprungschlucht, eine der tiefsten Schluchten der Welt. Atemberaubende Felswände von 2000 Metern Höhe und Berge bis 4000 Meter umgeben diese Schlucht, durch die sich kraftvoll der Yangtze windet. Auf einer Besucherplattform am Anfang der Schlucht drängen sich viele Menschen. Wir passieren diese Stelle, durchfahren einen Tunnel und sind schlagartig in einer anderen Welt. Der Tunnel ist einfach zu schmal für die großen Reisebusse. Diese müssen im vorderen Bereich der Schlucht zurückbleiben. So sind große Teile der Tigersprungschlucht bis heute völlig verschont vom Massentourismus. Die Betreiber des Gästehauses empfangen und sehr freundlich. Ein sagenhafter Panorama-Blick direkt von der Terrasse dieses Hauses aus.

Die Tigersprungschlucht in Yunnan

Pass des weißen Pferdes

Das nächste große Natur-Highlight bei dieser Reise ist der „Pass des weißen Pferdes“. Die schmale Pass-Straße schlängelt sich durch fantastische Landschaften. Keinerlei Fernverkehr gibt es hier oben. Idylle pur. Schneebedeckte Berggipfel des Ost-Himalaya am Horizont, weidende Yaks, grüne oder stellenweise sogar blühende Wiesen. Entlangschlendern, schauen und tief die frische Luft und die Weite einatmen. Hirten laden uns zu einem Buttertee ein.

Landschaft am "Pass des weißen Pferdes" in Yunnan

Unser Besuch im tibetischen Dorf Jiabe

Unsere Reise geht weiter zum tibetischen Dorf Jiabe. Dieses ist in keiner Karte verzeichnet und befindet sich in der autonomen tibetischen Region von Yunnan, in einem Seitental des Mekong, der hier noch ganz wild ist. Hier leben 30 Familien in traditionellen tibetischen Häusern. Das Dorf ist eine grüne Oase. Es wird viel Gemüse und Obst angebaut. Wir übernachten bei einer tibetischen Familie (den Schwiegereltern unseres deutschen Partners für diese Reise) in einem traditionellen Bauernhaus. Vom Flachdach aus hat man einen Ausblick auf den 6.700 Meter hohen Kawa Karpo Berg, einer der drei heiligsten Berge für Tibeter. Der Morgen beginnt hier traditionell mit dem rituellen Verbrennen von Wacholder-Reisig. Der weiße und harzig duftende Rauch verteilt sich über den Häusern. Die Gebetsfahnen flattern leicht im Wind. Im Meditationsraum des Hauses hängen auch Bilder vom Dalai-Lama. Die chinesischen Behörden wissen und dulden es.

Wir werden ganz ausgezeichnet von unserer tibetischen Familie versorgt

Permits für Tibet und Lhasa

Um in die Provinz Tibet und nach Lhasa weiterzureisen benötigen wir gleich drei Spezialgenehmigungen. Eine für die Stadt Lhasa, eine für das Land Tibet und eine für den Everest.  Ohne lokale Agentur keine Chance. Auffällig sind in Tibet die vielen Kontrollen, die Polizeipräsenz und die vielen Kameras an Straßen und Plätzen. Die Chinesen möchten gern die Tibet-Frage für alle Ewigkeit in ihrem Sinne in Stein gemeißelt haben, doch sie misstrauen den Tibetern. Anders ist diese Präsenz auch nicht zu erklären. Nicht der kleinste Funke soll entstehen. Viele Tibeter sind heute wirtschaftlich gut gestellt. Doch welche Gedanken sie haben und was in ihren Gebeten enthalten ist, das können die chinesischen Kameras nicht kontrollieren. Nicht enden wollende Scharen von Pilgern ziehen um die Klöster oder die heiligen Plätze. Tausende sind es jeden Tag allein am Potala-Palast - dem einstigen Sitz des Dalai-Lama - in Lhasa. Sie werfen sich im Gebet nieder, stehen wieder auf, gehen ein paar Schritte, werfen sich wieder nieder. Und das nicht selten stunden- ja, mitunter sogar tagelang. Kein Mensch würde nur aus Tradition oder Scheinheiligkeit so innig und anstrengend meditieren und beten.

Die Landschaften in Tibet sind ohne jeden Zweifel grandios. Ganz besonders an den alten Pass-Straßen, die sich durch die Berge winden. Und selbstverständlich ist der Everest das große Highlight. Wir durchfahren eine Schneise durch einen Bergkamm, und plötzlich liegt die ganze Galerie der Achttausender vor uns: Lhotse, Everest, Makalu. Ein erhabener Augenblick. Gebannt schauen wir bei der Weiterfahrt nach allen Seiten und nach vorn. Hinter jeder Kurve ein neuer berauschender Ausblick. Stille. Keiner sprach mehr ein Wort in unserem Minibus. Bis wir schließlich am Everest standen. ... Wahnsinn !!

Vor der Galerie der Achttausender: Lhotse, Everest, Makalu

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie an dieser Reise interessiert sind. Wir benötigen mindestens 4 Teilnehmer, um die nächste Reise zu verwirklichen. Maximal werden jedoch nur 6 Teilnehmer in einer Gruppe mitgenommen. Die beste Reisezeit ist von Mitte Mai bis September.

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Asien, Tibet China

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