Gesundheit, Impfungen und Anforderungen

Für Reisen nach Yunnan und Tibet

Gesundheits Anforderungen

Sie müssen für diese Reise nach Yunnan und Tibet kein Spitzensportler und kein Bergsteiger wie Reinhold Messner sein. Eine normale und gute körperliche Fitness sollte aber bei solchen Rundreisen immer vorhanden sein. Teilnehmer mit durchschnittlich guter Fitness werden keine Probleme haben, die Reiseetappen zu meistern. Doch allein die Rundreise als solche birgt naturgemäß eine gewisse Reiseanstrengung, die sich jedoch lohnt. Teilnehmer, die die Natur und die Kultur des Reiselandes intensive erleben und kennenlernen möchten, haben ohnehin eine andere Bereitschaft auch hinsichtlich ihrer eigenen Belastbarkeit. Dennoch, verwegene Trekking-Touren haben wir hier auch nicht im Programm. Doch für manche Gäste ist allein schon die fortwährende Reise, z.B. mit dem Minibus über Serpentinen und Berge, eine Anstrengung. Bei dieser Reise nach Yunnan und Tibet ist natürlich auch die Belastung durch die Höhe gegeben. Nicht umsonst reisen wir auf das "Dach der Welt". Dazu weitere Infos im Abschnitt "Höhenkrankheit" weiter unten.

Es gibt ein sehr reichhaltiges gemeinsames Programm, aber auch Spielraum für individuelle Freizeit und eigene Aktivitäten. Yunnan und Tibet sind keine Regionen mit einer durchgängig vorbildlichen Infrastruktur. Sie müssen sich darauf einstellen, dass vielleicht ab und zu improvisiert werden muss.

BESONDERER HINWEIS: Der Gesetzgeber verpflichtet uns darauf hinzuweisen, dass diese Reise für Mobilitätseingeschränkte nicht geeignet ist.

.

Impfungen und Gesundheitshinweise China (Yunnan und Tibet)

Für China (und damit auch für die Provinzen Yunnan und Tibet) sind, bei der direkten Einreise aus Deutschland, keine Impfungen vorgeschrieben. Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieber-Impfung erforderlich.

Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu prüfen und ggf. zu vervollständigen.
Dengue-Fieber kommt eigentlich nur in den südlichen Küstenregionen Chinas vor, die wir nicht besuchen werden. Ein geringes Malaria-Risiko gibt es ebenfalls nur im Süden Chinas und dort in ländlichen Gebieten unter 1500 Metern. Wir werden uns bei dieser Reise ohnehin nicht unter 1500 Metern befinden.
(Diese Infos hier sind unvollständig. Bitte auch den Abschnitt zum "Auswärtigen Amt" weiter unten beachten.)

.

Höhenkrankheit

Bei Reisen in große Höhen kann die Höhenkrankheit einsetzen. Manche Menschen bemerken Symptome schon ab 2.500 Metern. Andere spüren selbst bei 4.000 Metern noch gar nichts. Wichtig ist eine langsame Eingewöhnung, die sich möglichst über mehrere Tage erstreckt. Unter Umständen - falls zu rasch - muss ein schneller Abstieg erfolgen. Wir werden uns bei dieser Reise jedoch an die Höhe gewöhnen können. Hier eine kleine Übersicht unserer Etappen, mit Höhenangaben:

Tag 2 - Chengdu - 500 m
Tag 4 - Dali - 1.975 m
Tag 6 - Lijiang - 2.400 m
Tag 7 - Tigersprungschlucht 1.900 m
Tag 8 - Shangri-la - 3.160 m
Tag 9 - Überquerung Bai-Ma-Pass 4.300 m, danach Dorf 1.900 m
Tag 10 - Das Dorf Jiabe 1.900 m
Tag 11 - Shangri-la - 3.160 m
Tag 12 - Lhasa - 3.660
Tag 14 - Gyangze - 3.980 m, Überquerung 3 Pass-Straßen, höchste Punkt 5.200 m
Tag 15 - Shelkar - 4.330 m
Tag 16 - Everest / Rongbuk-Kloster 4.980 m. Danach Rückkehr Shelkar.
Tag 17 - Xigaze - 3.850 m
Tag 18 - Lhasa - 3.660

Wir empfehlen allen Teilnehmer dieser Reise die vorsorgliche Mitnahme von Medikamenten gegen die Ausbildung der Höhenkrankheit. Ein prophylaktisches Medikament ist z.B. Diamox. Dieses müssen Sie sich von Ihrem Arzt verschreiben lassen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Eine gewisse Kurzatmigkeit in der Höhe ist völlig normal, z.B. beim Besteigen der vielen Treppenstufe zum Potala-Palast in Lhasa. Akute Notfälle sind selten. Zunächst einmal muss man wissen, dass es in Lhasa kleine Sauerstoffflaschen zu kaufen gibt. Auch gibt es in Lhasa in den Hotelzimmern Geräte zur Beatmung. Angesichts der Tatsache aber, dass wir 10 Tage Zeit haben, um uns allmählich an die Höhe zu gewöhnen (bei den meisten Menschen genügen 2-3 Tage), dürfte ein akuter Notfall für unsere Gäste bei dieser Reise sehr unwahrscheinlich werden. Außerdem muss man wissen, dass die Guides in Tibet selbstverständlich diese Problematik der "Flachländer" kennen und jeder dort genau weiß, wo und wie in einem Notfall Hilfe geleistet werden kann. Die tibetischen Guides sagen aus Erfahrung, wer in Lhasa keine Probleme hat, hat später auch keine.

.

Impfungen und Medikamente oder nicht

Die Entscheidung, inwieweit Sie Medikamente bei dieser Reise mitführen und einnehmen oder sich Impfungen geben lassen, können wir Ihnen nicht abnehmen. Bitte fragen Sie dazu Ihren Arzt oder ein Institut für Reisemedizin. Wir weisen darauf hin, dass es Gefahren aus der Natur genau so geben kann, wie Gefahren durch Nebenwirkungen von Medikamenten. Außerdem können wir auch keine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit der Gesundheitshinweise übernehmen.

.

Auswärtiges Amt - Informationen

Wir empfehlen die Webseiten des Auswärtigen Amtes für aktuelle und länderspezifische Gesundheits- bzw. Reiseinformationen. Das deutsche Auswärtige Amt hält stets eine große Menge an aktuellen Informationen über die jeweiligen Reiseländer bereit, darunter auch medizinische Hinweise bzw. Gesundheitsinformationen. Sie erlangen diese Informationen ganz leicht über die Google-Suche, bei Verwendung der Begriffe "Auswärtiges Amt", in Verbindung mit dem Namen des gewünschten Reiselandes. Dort finden Sie auch noch einmal vollständig alle möglichen Infektionskrankheiten und Gesundheitsrisiken beschrieben, die wir hier nicht alle aufgelistet haben.

.

Versicherung

Falls Sie eine Auslandskranken- und Reiseunfallversicherung wünschen, finden Sie weiteres bei uns unter "Versicherung".

.

Selbstverantwortung ist eine Eigenschaft, die in unserer Zeit immer mehr im Rückgang begriffen ist. Unterstützt auch besonders durch den Gesetzgeber und die heutige Rechtssprechung. Wir empfehlen grundsätzlich allen, wieder mehr Selbstverantwortung zu übernehmen. Dies als Lebensbereicherung sowieso, und besonders auch bei solchen Reisen. Niemand kennt Sie so gut wie Sie selbst. Jeder weiß, das pauschale Hinweise immer nur pauschal bleiben müssen. Und jeder sollte auch wissen, dass allein die heutige Rechtssprechung - und die Dynamik der Medien - allein schon dazu führen, eher vor mehr Gefahren zu warnen als vor zu wenigen. Weder gibt es jedoch eine Pille gegen all diese Gefahren, noch wird es jemals eine Welt ohne Gefahren geben.

Doch was es immer gibt, das ist die Achtsamkeit, die Sie für sich selbst übernehmen können und müssen. Ihr Körper und Ihr eigenes Immunsystem werden es Ihnen danken.


"Niemand wandelt ungestraft unter Palmen." Das hat schon unser verehrter Johann Wolfgang von Goethe festgestellt. Und der kam seinerzeit bekanntlich nur bis nach Italien.

.

Asien, Tibet China

Nächste Termine

auf Anfrage

Ausgebuchte Reisen werden nicht angezeigt. Weitere Termine auf Anfrage. Sie haben Fragen, rufen Sie an oder schreiben Sie uns!

Tel. 035472 656772

Exotische-Reisen.de