Mongolei Reise Taiga bis Gobi - 19 Tage
Mongolei Reise Taiga bis Gobi - 19 Tage Banner

Allgemeine Landesinfos, Anforderungen, Einreise, Klima, Reisezeit, Packliste

Fakten Mongolei

Fläche:1.564.116 km²
Einwohner:3,2 Millionen
Hauptstadt:Ulan Bator
Sprachen:Mongolisch
Religion:Buddhismus  
Währung:Tögrög
Zeitzonen:MEZ +7

Visum

Bei Aufenthalten bis zu 30 Tagen ist kein Visum für deutsche Staatsangehörige notwendig. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über die Reise hinaus Gültigkeit haben und maschinenlesbar sein.

Bitte prüfen Sie in jedem Fall dennoch die aktuellen Visa- und Einreisebestimmung für Ihre Nationalität über Ihr Auswärtiges Amt, und auch die aktuellen gesundheitlichen Bestimmungen. Es kann Änderungen geben, über die wir nicht informiert werden.

Gesundheits Anforderungen

Sie müssen für diese Mongolei Reise kein Spitzensportler und auch kein verwegener Abenteurer sein. Es gibt keinen besonderen Schwierigkeitsgrad und keine sehr anstrengenden Ausflüge oder Wanderungen. Alles ist von Reisenden mit durchschnittlicher Kondition ohne weiteres zu bewältigen. Es wird aber dennoch zahlreiche Reiseaktivitäten geben, die aus sich selbst heraus eine gewisse Reise-Anstrengung - schon der vielen Erlebnisse und Ortswechsel wegen - bedeuten könnten. Die Fahrten erfolgen zumeist mit geländegängigen Fahrzeugen auf unbefestigten Fahrwegen. Da wird man auch mal durchgeschüttelt. Die Mongolei ist kein Ort des Massentourismus und kein Land mit einer vorbildlichen Infrastruktur. Sie müssen sich darauf einstellen, dass vielleicht ab und zu improvisiert werden muss. 

BESONDERER HINWEIS: Der Gesetzgeber verpflichtet uns darauf hinzuweisen, dass diese Reise für Mobilitätseingeschränkte nicht geeignet ist.

Das Klima in der Mongolei

Im rauen Klima der hochgelegenen Mongolei sollte eine Rundreise zur besten Reisezeit unternommen werden. Vor allem im Winter kann es im ganzen Land bitterkalt werden. Mit Tiefsttemperaturen von bis zu -35°C im Januar und Februar gilt Ulan Bator sogar als die kälteste Hauptstadt der Welt. Im Sommer klettert das Thermometer in der Wüste Gobi dagegen auf 35-40°C. Immerhin handelt es sich in der Mongolei um ein trockenes Steppen- und Wüstenklima mit niedriger Luftfeuchtigkeit, die von westlichen Besuchern als angenehmer wahrgenommen wird als die hohe Luftfeuchtigkeit der Tropen.

Als beste Reisezeit für die Mongolei wird allgemein die Zeit von Mitte Juni bis September betrachtet. Zwar wird es schon ab Mai relativ warm, doch der Frühling ist auch die Zeit der Staubstürme, die einen Aufenthalt im Freien in manchen Regionen schwer machen. Im Juli und August muss immer wieder auch mit Regenfällen gerechnet werden. Das bedeutet aber keinen Dauerregen, sondern es gibt - anders als zur Trockenzeit - hin und wieder einen Schauer. So ändert das nichts daran, dass dies dennoch die beste Reisezeit für die Mongolei ist. Wenn im September die Temperaturen sinken, wird es in der heißen Wüste Gobi angenehm, während es im hohen Norden allmählich kalt. Um überall die beste Reisezeit für die Mongolei auszunutzen, empfiehlt sich daher eine Reise von Norden nach Süden.

Feiertage in der Mongolei

Das größte Fest der Mongolen ist der "Naadam" genannte Nationalfeiertag, der sich über drei Tage vom 11. bis 13. Juli erstreckt. Übersetzt bedeutet Eriin Gurwan Naadam "die drei männlichen Spiele" und diese stehen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten: Ringkampfe, Bogenschießen und Pferderennen. Ein weiterer wichtiger Feiertag ist das buddhistische Neujahrsfest, das nach dem Mondkalender berechnet wird und zwischen Ende Januar und Ende Februar gefeiert wird. Der Unabhängigkeitstag am 26. November ist ebenfalls offizieller Feiertag in der Mongolei.

Die Landessprache in der Mongolei

Die Landessprache ist das Chalcha-Mongolisch, eine Form des Mongolischen, die von den Chalcha-Stämmen gesprochen wird. Wer meint, dass die vier Fälle des Deutschen schwer zu lernen sind, sollte sich nicht an Mongolisch versuchen. Hier gibt es gleich acht Fälle. Geschrieben wird in der kyrillischen Schrift, auch wenn es seit einigen Jahren Versuche gibt, die klassische mongolische Schrift (die in der Inneren Mongolei noch gebräuchlich ist) wiederzubeleben.


Allgemeine Informationen Mongolei, kurz zusammengefasst

Die Mongolei erleben und auf den Spuren des legendären Dschinghis Khan die atemraubende Natur des dünnstbesiedelten Landes der Erde genießen. Dies bieten unsere Mongolei Reisen, die in knapp drei Wochen durch das gesamte Land von der sibirischen Taiga im Norden bis zur Wüste Gobi im Süden führen. Die Zeiten, als die Mongolen ganz Asien in Angst und Schrecken versetzten und ihre Reiter bis zum heutigen Deutschland vordrangen, sind natürlich schon lange vorbei, und die heutigen Einwohner empfangen ihre bislang noch wenigen Gäste mit ausgesprochener Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Die heutige unabhängige Mongolei wird auch als "Äußere Mongolei" bezeichnet, während die südlich gelegene "Innere Mongolei" heute zur China gehört. Im 20. Jahrhundert war die Mongolei eng mit der Sowjetunion verbunden, ehe nach deren Auflösung eine Demokratisierung einsetzte. Rund 40 % der Bevölkerung konzentriert sich in der Hauptstadt Ulan Bator, während das karge Land in erster Linie für die Viehzucht genutzt wird.

Die Hauptstadt Ulan Bator

Unsere Mongolei Rundreise beginnt in der Hauptstadt Ulan Bator, die mit dem Chinggis Khaan International Airport den einzigen internationalen Flughafen besitzt. Die Stadt - oft auch Ulaanbaatar geschrieben - bietet eine reizvolle Mischung aus historischen und religiösen Gebäuden und modernen Hochhäusern, wie dem Blue Sky Tower. Dieser liegt direkt am zentralen Süchbaatar Platz, der nach dem Vater der modernen unabhängigen Mongolei benannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ulan Bator gehören der prächtige Winterpalast des Bogd Khan und das außerhalb liegende lamaistische Gandan-Kloster, eines des größten Heiligtümer der Mongolei.

Die Mongolei und ihre Natur

Niemand unternimmt eine Mongolei Rundreise für ein aufregende Großstadtleben. Die Mongolei erleben bedeutet, einzigartige einsame Landstriche zu besuchen, wie es sie auf der dichtbevölkerten Erde kaum noch gibt. Im Norden des Landes liegt der Chöwsgöl Nuur, oder Khuvsgul-See, der tiefste See Zentralasiens und der zweitgrößte See nach dem Baikalsee. Der See liegt umgeben von Lärchenwäldern zu Füßen der eindrucksvollen schneebedeckten Sajanberge und steht unter strengem Naturschutz. In den Wäldern der sibirischen Taiga leben unter anderem Braunbären, Rentiere, Moschushirsche, Elche und viele andere Wildtiere weit entfernt von der zerstörerischen Zivilisation. Nicht minder faszinierend ist der Chorgo Terchiin Tsagaan Nuur Nationalpark, der nach dem erloschenen Vulkan Chorgo und dem Tsagaan-See benannt wurde. Den Einheimischen gilt der Chorgo als heiliger Berg. Noch heute sind bei Wanderungen die sogenannten Ovoos zu sehen, kleine Steinhaufen. Wer einen Stein dazu legt, bittet die Geister um ihren Beistand. Etwa 150 Kilometer entfernt liegt die Provinzhauptstad Tsetserleg, in der sich einst eines der größten buddhistischen Klöster der Mongolei befand. Heute ist in der Klosteranlage Zayain Gegeeni Süm das sehenswerte Aimag-Museum untergebracht.

Auf den Spuren von Dschinghis Khan

Das Tal des Orchon-Flusses wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da es über Jahrhunderte Sitz der mongolischen Herrscher, darunter des legendären Dschinghis Khans, war. Er ließ um 1220 seine neue Hauptstadt Karakorum errichten, die den Mongolen bis heute als Keimzelle ihres heutigen Staates gilt. In direkter Nachbarschaft befand sich das Kloster Erdene Dsuu, das als religiöses Zentrum des Reiches galt. Die heutigen Klostergebäude stammen jedoch aus dem 16. Jahrhundert. Für den Bau wurden die Steine von Karakorum verwendet, das 1388 von den Chinesen zerstört worden war.

Die Wüste Gobi

Natürlich ist eine Mongolei Rundreise nicht vollständig ohne einen Aufenthalt in der berühmten Wüste Gobi im Süden des Landes, die vom Gobi-Altai-Gebirge durchzogen wird. Der Gobi-Gurvansaikhan Nationalpark ist der größte Nationalpark der Mongolei, in dem u.a. sibirische Steinböcke, Mongoleigazellen und Argalis leben. In den höheren Lagen des Gebirges werden mit sehr viel Glück auch Schneeleoparden und Bären gesichtet. Sehr sehenswert sind die mächtigen Sanddünen der Region und die Felsformation Bajandsag, die auch "Flaming Cliffs" (brennende Klippen) genannt wird. Hier wurden mehrmals prähistorische Nester mit Dinosaurier-Eiern gefunden.


Packliste und Hinweise für die Reise

Diese Hinweise sind in erster Linie für Teilnehmer gedacht, die unsere Costa Rica Reise bereits gebucht haben. Eine inhaltlich aktualisierte Version davon wird immer unmittelbar vor der Reise (ca. 14-10 Tage vorher) gemeinsam mit den Ticket-Prints an die Teilnehmer geschickt. Hier schon ein Überblick.

Anreise

Die Telefon-Nr. des Reiseleiters und Infos für die Anreise erhalten Sie mit den letzten Reiseunterlagen.
Sie sollten spätestens 2 Stunden vor dem Flug am Check-In eintreffen. Der Web-Check-In ist bei den meisten Airlines ab 24 h vor Abflug möglich. Dabei können Sie auch Reservierungen für Ihren Sitzplatz vornehmen.
Bitte machen Sie Kopien oder Scans von Ihren Reisedokumenten und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf (z.B. in Ihrem eigenen Email-Postfach). Der Pass muss noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus Gültigkeit haben.

Reisezahlungsmittel

Bargeld kann in Wechselstuben umgetauscht werden (gleich in Ulan-Bator mit unserem Reisleiter), der Euro wird gern genommen. Geldautomaten gibt es bei größeren Banken. Allerdings sind diese nur in den sehr wenigen größeren Zentren zu finden. Kreditkarten können daher nur selten verwendet werden. Als Taschengeld wird nicht viel benötigt. Es gibt Vollverpflegung.

Gepäck, Reisebedarf und Kleidung

Als Gepäck benötigt werden einerseits leichte und lockere Funktions-Kleidungsstücke, die heißen sommerlichen und auch frühlingshaften Temperaturen gerecht werden. Diese sollten sowohl farblich als auch vom Material her einem Offroad-Reise-Abenteuer gerecht werden, belastbar sein und auch schmutzig werden können. Außerdem werden aber auch ein paar warme Kleidungsstücke für die kühlen Abende und Nächte in den Gebirgsregionen und im Norden benötigt, z.B. eine warme Fleece-Jacke und warme Unterwäsche (z.B. Ski-Unterwäsche) für die Nächte in den Jurten.
Temperaturen im Norden: von ca. +20 °C tagsüber bis +5 °C nachts
Temperaturen im Süden: von ca. +35 °C tagsüber bis +15 °C nachts

Bitte tragen Sie bei der Auswahl ihrer Gepäckstücke dem Umstand einer Offroad-Rundreise mit mehreren Ortswechseln gebührend Rechnung. Wir empfehlen strapazierfähige Gepäckstücke, die nicht zu unhandlich sind. Moderne Kofferrucksäcke vereinen viele Vorteile in sich und haben sich dafür schon oft bewährt. Die besseren haben auch Rollen. Bitte nehmen Sie nicht mehr als ein großes Gepäckstück pro Person mit möglichst nicht mehr als 15 kg mit, sowie einen kleinen Tagesrucksack. Ihre Wäsche kann in den meisten Camps preiswert gewaschen werden. ACHTUNG! Auf den Inlandsflughäfen der Mongolei werden nur 15 kg Gepäck insgesamt pro Person akzeptiert (Hauptgepäck und Handgepäck zusammen). Wer mehr hat, muss einen geringen Aufschlag für "Übergepäck" bezahlen. Das ist aber gering und nicht mit Zuschlägen hierzulande vergleichbar. Unsere Reiseleitung ist Ihnen vor Ort behilflich.

  • Keine flüssigen und gelartigen Produkte über je 100 ml ins Handgepäck, keine Messer, Scheren, Nagelfeilen usw.
  • Keine Produkte, die sich selbst entzünden können ins Hauptgepäck, z.B. Akkus, Powerbank etc. Dies kann sonst lästige Kontrollen oder sogar Entnahmen verursachen.
  • Die Kleidung kann man vor Ort waschen lassen. Blütenrein wird sie aber nicht immer.
  • Zu empfehlen ist auch ein privates Handtuch und ein Sarong (dünnes großes Tuch zum universellen Gebrauch).
  • Eine gute Taschenlampe wird benötigt und Ersatzbatterien, Stromausfälle sind möglich. An manchen Orten erfolgt die Stromversorgung nur stundenweise mit Generatoren.
  • Adapterstecker für elektrische Geräte werden normalerweise nicht benötigt.
  • Ersatzbatterien für die Kamera nicht vergessen.
  • Klobige schwere Trekkingstiefel sind nicht nötig. Eher empfehlen sich leichtere Trekkingschuhe oder bequeme Freizeitschuhe mit gutem Profil. Badelatschen sind für die Gemeinschafts-Duschen ratsam. Moderne Trekkingsandalen erfüllen diese Funktion gleich mit.
  • Eine dünne Regenjacke bitte auch mitnehmen.
  • Sonnenschutzmittel und eine Sonnenschutzmütze sind ratsam, Badesachen nicht unbedingt. Die Seen sind ziemlich kalt.
  • Campingausrüstungen, wie Schlafsäcke o.ä. benötigen Sie nicht.
  • Für Pass und Geld ist eine Gürteltasche zu empfehlen, die man also am Körper tragen kann.
  • Als kleine Gastgeschenke für die Einheimischen empfehlen sich z.B. kleine Spielsachen für die Kinder, Schulartikel, Süßigkeiten sicherlich auch (aber der Zucker!). Für Männer gern Schnupftabak, für Frauen Kosmetik o.ä. Beim Besuch einer Jurte der Nomaden gehört es zum Höflichkeits-Codex, ein Gastgeschenk dabei zu haben. Notfalls ginge auch Geld.