West-Mongolei Expeditionsreise
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ab 5.270,00 € pro P.  
 

Allgemeines zur West-Mongolei Reise

Anforderungen, Einreise, Klima, Packliste, Geld

Einleitung

Diese Informationen hier sind speziell für unsere Expeditionsreise in die West-Mongolei vorgesehen. Für unsere anderen Mongolei Reisen bitte dort schauen. 

Etwa 14-10 Tage vor der Reise verschicken wir noch einmal letzte Infos, Ticket-Prints und Unterlagen. Darin gibt es dann aber kaum noch weitere wesentlichen Details. 

Sollten Fragen auftreten, die hier noch nicht beantwortet sind, bitte uns mitteilen. 


Visum

Reisepässe
Einreise, Pass und Visum

Bei Aufenthalten bis zu 30 Tagen ist kein Visum für deutsche Staatsangehörige notwendig. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über die Reise hinaus Gültigkeit haben und maschinenlesbar sein.

Bitte prüfen Sie in jedem Fall dennoch die aktuellen Visa- und Einreisebestimmung für Ihre Nationalität über Ihr Auswärtiges Amt, und auch die aktuellen gesundheitlichen Bestimmungen. Es kann Änderungen geben, über die wir nicht informiert werden.


Gesundheit, Anforderungen

fit und gesund für die Reise
Fit für die Reise

Für diese Reise muss man kein Extrem-Sportler sein, aber eine gute körperliche Verfassung und Gesundheit ist Voraussetzung; und die Bereitschaft, auch unkomfortable Reisepassagen zu erleben. 

Die Fahrten erfolgen zumeist mit geländegängigen Fahrzeugen auf unbefestigten Fahrwegen. Die Mongolei ist kein Ort des Massentourismus und kein Land mit einer vorbildlichen Infrastruktur. Dies trifft auf die Mongolei als ganzes, aber noch mehr auf die noch sehr ursprüngliche Westmongolei mit dem Altai-Gebirge zu. 

Sie müssen sich darauf einstellen, dass vielleicht ab und zu improvisiert werden muss, dass man im Geländewagen durchgeschüttelt wird, und dass es auch Pannen oder unvorhergesehene Ereignisse geben kann.  

Um viel erleben zu können, sollten die Teilnehmer gerne wandern und auch im Zelt schlafen können. 

BESONDERER HINWEIS: Der Gesetzgeber verpflichtet uns darauf hinzuweisen, dass diese Reise für Mobilitätseingeschränkte nicht geeignet ist.


Die Geländefahrzeuge, die Straßen und Pisten

URAZ Purgon

In den Regionen im Inneren des Landes und in Richtung Hauptstadt, sind bis heute zahlreiche asphaltierte Straßen entstanden. 

In den Gebirgsregionen der West-Mongolei gibt es jedoch überwiegend nur schwierige Pisten. Für diese sind am besten die alten russischen URAZ Purgon Minibusse geeignet, da diese weit weniger empfindlich sind, als moderne Geländewagen. Doch selbst in der Mongolei sind diese rar geworden. 

Unsere mongolischen Kollegen werden nach aktueller Verfügbarkeit die beste Auswahl treffen. Außerdem hat auch jeder einheimische Fahrer ein gutes technisches Wissen darin, um solche Fahrzeuge zu handhaben und ggf. zu reparieren. Auch das ist ein wichtiger Grund, warum diese Fahrzeuge mit der alten Technik besser geeignet sind, als die modernen mit viel Elektronik.


Das Klima in der West-Mongolei

Westmongolei

Die durchschnittlichen Temperaturen (Nacht/Tag) liegen im Juli zwischen +10°/+25°C, und in den tieferen Ebenen auch mal darüber. In den Hochgebirgslagen ist das Wetter jedoch schwer einzuschätzen, und es kann auch schnelle Wetterumschwünge und Temperaturstürze bis unter Null geben. 

Auch im Sommer kann man mitunter vier Jahreszeiten erleben. Insbesondere in Altai Tavan Bogd und am Gletscher-Fluss kann es recht kalt werden. Weiter unten, in den Tälern ist es allerdings wieder sehr warm. 

Wir werden Ausflüge in die höheren Gebirgsregionen machen, aber die Zelt-Camps werden weiter unten oder in mittlerer Lage stationiert. Dahin kehren wir nach dem jeweiligen Ausflug wieder zurück. 


Mitzubringen - Kleidung und Ausrüstung für die West-Mongolei

Reisevorbereitung

Sowohl warme Kleidung und Ski-Unterwäsche als auch leichte Sommerkleidung sind wichtig. Die Kleidung sollte strapazierfähig sein und schmutzig werden können. 

Gute Trekking-Schuhe, wind-und wasserabweisende Jacken, Sonnen- und Mückenschutzmitteln, Sonnenmütze, Taschenlampe (Stirnlampe), Seife, Duschgel etc., persönliche Medizin, Pflaster, Taschenmesser. 

Ein Schlafsack, der bis -20° C ausgelegt ist. 

Akkus und Powerbank. In den Jurten-Camps gibt es Strom (mitunter nur stundenweise über Generator). Adapterstecker für elektrische Geräte werden nicht benötigt. 

Unterwegs, und in den Zelt-Camps, gibt es meisten kein Strom. Im Auto, während der Fahrten, kann man die Akkus auch aufladen.

Badelatschen sind für die Gemeinschafts-Duschen in den Jurten-Camps ratsam. Moderne Trekkingsandalen oder Flipflops erfüllen diese Funktion gleich mit. Badesachen sind nicht nötig. Die Seen sind ziemlich kalt. Zu empfehlen ist auch ein Handtuch und ein Sarong (dünnes großes Tuch zum universellen Gebrauch).


Ausrüstung, die gestellt wird und die Camps

Für die Übernachtung in den Zelt-Camps werden bereitgestellt: 
- Zelte, wasserdichte Unterlagen, weiche Unterlagen, Matratze, Wolldecke. 
- Dusch- und Toilettenzelt, Reisedusche. 
- Komplette Reiseküche, Kocher, Geschirr, Bestecke, Toilettenpapier
- Außenleuchten
- Ein Starlink Gerät für Internet unterwegs

Für die Übernachtungen in den Jurten-Camps gibt es richtige Betten mit Matratzen. 

Zu den Jurten-Camps gehört auch eine Restaurant-Jurte und ein sanitärer Bereich mit Gemeinschafts-Duschen und -WCs. 

Auch die Jurten-Camps werden - zum weitaus größten Teil -  immer nur für den Sommer aufgebaut und vor dem strengen mongolischen Winter wieder abgebaut. Dies bringt immer einen gewissen provisorischen Umstand mit sich. 


Das Gepäck

Reisegepäck

Im Sinne dieser Reise ist es notwendig, unnötiges Reisegepäck zu vermeiden und sehr bewusst zu packen. Wir empfehlen ein flexibles Hauptgepäckstück, das auch mal gedrückt werden kann, und das jeder Gast auch selbst tragen kann. Sperrige Schalenkoffer sind ungeeignet. Ein kleiner Tagesrucksack für unterwegs ist zu empfehlen. 

ACHTUNG! Für Inlandsflüge in der Mongolei werden nur 15 kg Gepäck insgesamt pro Person akzeptiert (Hauptgepäck und Handgepäck zusammen). Wer mehr hat, muss einen geringen Aufschlag für "Übergepäck" bezahlen. Das ist aber in der Tat gering und nicht mit Zuschlägen hierzulande vergleichbar. 

Es wird wahrscheinlich bei den meisten Gästen zu etwas "Übergepäck" kommen. Unsere Reiseleiter haben aber mit diesem Umstand viel Erfahrung und helfen dann den Gästen, dies schnell zu erledigen. 


Wäsche waschen

Während der Aufenthalte in den Zelt-Camps gibt es keine Möglichkeit zum Wäschewaschen. In der Mitte der Reise wird es zwei Übernachtungen in lokalen Hotels geben. Dort gibt es solche Möglichkeiten. Und in den Jurten-Camps gibt es diese Möglichkeit in der Regel auch. 

Auch die einheimischen Familien, mit denen wir Kontakt haben werden, können evtl. kleinere Mengen Wäsche waschen. Jedoch sollte man niemals davon ausgehen, dass diese komplett sauber wird. 


Reisezahlungsmittel

Reisezahlungsmittel
Reisezahlungsmittel

Bargeld kann in Wechselstuben umgetauscht werden (gleich in Ulan-Bator mit unserem Reisleiter), der Euro wird gern genommen. Geldautomaten gibt es bei größeren Banken. Allerdings sind diese nur in den sehr wenigen größeren Zentren zu finden. Kreditkarten können daher nur selten verwendet werden. Trotzdem aber gerne mitnehmen. 

Als Taschengeld wird nicht viel benötigt. Es gibt Vollverpflegung. Softdrinks oder alkoholische Getränke sind nicht Teil der Vollverpflegung. 

Wir empfehlen fürs erste nicht mehr als ca. 250,- € pro Pers. zu tauschen. Sollte später mehr benötigt werden, lassen sich Lösungen finden. 


Wasser, Tee, Kaffee, Verpflegung

In den Tagen im Zelt-Camp werden pro Tag und Pers. 2 Liter Wasser bereitgestellt.
In den Tagen mit Übernachtung in den Jurten-Camps, unterwegs 1 Liter. Es werden dann auch Stopps an Geschäften und Supermärkten gemacht. Auch in den Restaurant-Jurten gibt es eine Auswahl diverser Getränke.

Es werden außerdem Tee und Kaffee angeboten. Als Kaffee gibt es dort meistens nur löslichen Kaffee. Wer möchte, bitte eine Packung mit gemahlenen Kaffee am besten von zu Hause mitbringen. 

Es gibt Vollverpflegung. Es wird aber nicht immer nur Fleisch geben. Ab 6 Gästen ist ein Koch auch mit dabei. Bei kleineren Gruppen übernehmen Fahrer und Reiseleiter das kochen.


Gastgeschenke

Als kleine Gastgeschenke für die Einheimischen empfehlen sich für die Männer gern Schnupftabak, Taschenmesser, Werkzeug o.ä., für Frauen Kosmetik, Kaffee, Gebäck. Beim Besuch einer Jurte der Nomaden gehört es zum Höflichkeits-Codex, ein Gastgeschenk dabei zu haben. Notfalls ginge auch Geld. 

Diese Besuche und Begegnungen sind gelegentlich. 


Rufen Sie uns an! +49 (0)35472-656772