Allgemeine Landesinfos, Anforderungen, Einreise, Klima, Reisezeit, Packliste

Fakten Tansania

Fläche:945.087 km²
Einwohner:55,9 Millionen
Hauptstadt:Dodoma
Sprachen:Englisch, Suaheli
Religion:40 % Christen, 30 % Muslime, traditionelle Richtungen
Währung:Tansania-Schilling, US-Dollar
Zeitzonen:MEZ +1

Visum

Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus Gültigkeit haben. Ein Visum für Tansania gibt es für Deutsche, Schweizer und Österreicher bei der Einreise als Stempel in den Pass. Die Kosten sind derzeit 50 USD. Man kann es aber auch vorab schon beantragen. Dann aber am besten schon 4 Wochen vor der Reise. Hier der Link Tansania eVisa

Bitte prüfen Sie in jedem Fall die aktuellen Visa- und Einreisebestimmung für Ihre Nationalität über Ihr Auswärtiges Amt, und auch die aktuellen gesundheitlichen Bestimmungen. Es kann Änderungen geben, über die wir nicht informiert werden.

Gesundheits Anforderungen

Sie müssen für unsere Tansania Reisen kein Spitzensportler sein, aber eine normale körperliche Fitness sollte bei solchen Reisen immer vorhanden sein. Es gibt keine besonders anstrengenden Ausflüge oder Wanderungen. Alles ist von durchschnittlichen Reisenden ohne weiteres zu bewältigen. Allein die Rundreise als solche birgt naturgemäß mitunter eine gewisse Reise-Anstrengung, die sich jedoch lohnt. So werden wir z.B. in der Wildnis auf unbefestigten Wegen im Jeep manchmal durchgeschüttelt. Spätestens beim nächsten Löwen ist aber alles wieder vergessen. Tansania ist kein Ort mit einer durchgängig vorbildlichen Infrastruktur. Sie müssen sich darauf einstellen, dass ab und zu improvisiert werden muss. 

BESONDERER HINWEIS: Der Gesetzgeber verpflichtet uns darauf hinzuweisen, dass diese Reise für Mobilitätseingeschränkte nicht geeignet ist.

Das Klima in Tansania

In Tansania herrscht tropisches Klima. Es gibt jedoch, bedingt durch die jeweilige Höhenlage, große Differenzen. Auf dem Zentralplateau im Landesinneren sind die Temperaturen niedriger, auch die Luftfeuchtigkeit ist dort nicht so hoch. An den Küsten ist es wärmer. Ein gemäßigtes Klima, das an unseren Sommer erinnert, haben die Usambara-Berge.

Beste Reisezeit Tansania

Es ist schwierig, die besten Reisemonate für Tansania zu nennen, aber unsere persönliche Lieblingsjahreszeit ist von Juni bis November, wenn es nach dem langen Frühlingsregen noch grün und saftig ist und die Temperaturen einfach perfekt sind. Auch die Tierwelt für Safaris in den Northern Parks ist in diesen Monaten am größten. Auch Januar und Februar sind gute Monate, aber dann steigen die Temperaturen.
Doch Tansania ist auch für den Rest des Jahres sehr schön. Die Hauptregenzeit ist normalerweise im Mai, was das Reisen aufgrund von Überschwemmungen und anspruchsvollen Schlammstraßen etwas schwierig machen kann. Mit den Klimaveränderungen sind die Regenzeiten leider weniger vorhersehbar als früher.


Packliste und Hinweise für die Reise

Diese Hinweise sind in erster Linie für Teilnehmer, die unsere Reise bereits gebucht haben. Eine inhaltlich aktualisierte Version davon wird immer unmittelbar vor der Reise (ca. 2 Wo. vorher) gemeinsam mit den Tickets und letzten Infos an die Teilnehmer geschickt. Hier ein Überblick zur Vorbereitung. Bitte bedenken Sie aber auch, wir haben nicht immer so viele Esel zur Verfügung, wie in diesem Foto.

Anreise

Die Telefon-Nr. des Reiseleiters und Infos für die Anreise erhalten Sie mit den letzten Reiseunterlagen.
Sie sollten spätestens 2 Stunden vor dem Flug am Check-In eintreffen. Der Web-Check-In ist bei den meisten Airlines ab 24 h vor Abflug möglich, bei manchen sogar schon etwas früher. Dabei können Sie auch Reservierungen für Ihren Sitzplatz vornehmen.
Bitte machen Sie Kopien oder Scans von Ihren Reisedokumenten und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf (z.B. in Ihrem eigenen Email-Postfach).

Reisezahlungsmittel

Als Reisezahlungsmittel empfiehlt sich die Mitnahme von druckfrischen Euro oder US-Dollar. Wer mehrere Kreditkarten besitzt, bitte mitnehmen. Nicht immer funktionieren alle überall.
Da diese Reise weitgehend mit Vollverpflegung ist, benötigen Sie für individuelle Verpflegungswünsche nicht all zu viel. Doch alkoholische Getränke sind vergleichsweise teuer.

Gepäck, Reisebedarf und Kleidung

Benötigt werden überwiegend leichte und lockere Funktions-Kleidungsstücke, die sommerlichen Temperaturen gerecht werden. Diese sollten sowohl farblich (z.B. Khaki- oder helle Sandtöne) als auch vom Material her einer Safari gerecht werden, belastbar sein und auch schmutzig werden können. Bitte keine Signalfarben. Für die Abend- und Nachtstunden wird lange Kleidung und eine Outdoor-Jacke benötigt, z.B. eine Fleece Jacke.

Bitte tragen Sie bei der Auswahl ihrer Gepäckstücke dem Umstand einer Safari-Rundreise gebührend Rechnung. Hartschalenkoffer sind dafür im Jeep eher unpraktisch und sperrig. Wir empfehlen moderne Kofferrucksäcke, da diese mehrere Vorteile für eine solche Reise in sich vereinen. Die besseren und größeren haben auch Rollen. Bitte nehmen Sie nicht mehr als ein großes Gepäckstück pro Person mit maximal 18 kg mit (selbst wenn die Airline mehr erlaubt), und einen kleinen Tagesrucksack.

  • Es empfiehlt sich, das Gepäck mit kleinen Schlössern zu sichern.
  • Wertsachen gehören aber dennoch nur ins Handgepäck. Erlaubt ist ein Handgepäckstück.
  • Keine flüssigen und gelartigen Produkte über je 100 ml ins Handgepäck,
    keine Messer, Scheren, Nagelfeilen usw.
  • Keine Produkte, die sich selbst entzünden können ins Hauptgepäck, z.B. Akkus, Feuerzeug etc.
  • Die Kleidung kann man vor Ort waschen lassen. Blütenrein wird sie aber nicht immer.
  • Eine gute Taschenlampe wird benötigt, mit Ersatzbatterien, gern eine Stirnlampe.
  • Einen kleinen Haartrockner bei Bedarf bitte auch mitnehmen. Gibt es in den meisten Lodges nicht.
  • Zu empfehlen sind auch ein eigenes privates Handtuch für die Safari und ein dünnes größeres Tuch, z.B. ein Sarong. Wer einen Seidenschlafsack besitzt, kann diesen mitnehmen. Unbedingt notwendig ist der aber nicht.
  • Moskitonetze - sofern sie überhaupt benötigt werden - können die Hotels bei Bedarf bereitstellen.
  • Für elektrische Geräte benötigt man einen Adapterstecker, britische 3-Loch-Adapter. Die Lodges haben oftmals auch EU-Steckdosen. Adapter sollten am besten mitgebracht werden.
  • Ausreichend Ersatzbatterien für die Kamera nicht vergessen. In unserem Jeep gibt es USB-Stationen und auch Steckdosen, aber nichts ist vor Defekten sicher. In den abgelegenen Camps erfolgt die Stromversorgung oft durch Diesel-Generatoren. Nachts gibt es Kerzen oder Licht aus der 12 Volt Batterie.
  • Klobige Trecking-Stiefel werden nicht gebraucht. Gute Wander- und Freizeitschuhe aber schon, am besten geschlossen und knöchelhoch.
  • Sonnenschutzmittel und eine Sonnenschutzmütze sind ratsam.
  • Campingausrüstungen, wie Schlafsäcke oder Matten benötigen Sie nicht.
  • Für Pass und Geld ist eine Gürteltasche zu empfehlen, die man unter der Kleidung tragen kann.